Donnerstag, 28. Januar 2010

7 Tage nach der Schockfrostung - meine letzten Worte



Vor einer Woche sind ich und Mr. World Traveller (siehe Ticket) in Berlin gelandet und haben damit unsere Außentemperatur um 50°C runtergekühlt. Hier ist es wirklich wahnsinnig kalt und ich bin erstaunt, dass sich mein Körper noch nicht mit einer Erkältung dafür gerächt hat. Mittlerweile bin ich einigermaßen in Deutschland angekommen: Meine Apfelschorlensehnsucht hab ich durch eine Überdosis kuriert, ich kann wieder ganz normal ü, ä und ö tippen, ich umklammere nicht mehr ständig meine Handtasche in der Öffentlichkeit und ich finde 4 einhalb Stunden Zugfahrt von Berlin nach Giessen eine weite Reise.

Wir haben so wahnsinnig viele Fotos, die aussortiert werden müssen und danach euch - ob ihr wollt oder nicht - in stundenlangen Diashows vorgeführt werden. Ich würde euch gern Zahlen nennen, aber ich hatte noch keine Lust zu zählen, ich schätze 5000. (Aber ich hatte Lust zu rechnen, das wären 14 Stunden Diashow...)

Wir haben viel erlebt, das habt ihr ja zum Teil gelesen. Und eigentlich war's ja noch viel mehr, als auf dem Blog steht. Und das wird euch alles erzählt, also könnt ihr auf die Diashow noch ein paar Stunden draufaddieren.

Das soll mein letzter Eintrag sein, deshalb möchte ich euch noch ein paar meiner neuen Lebensweisheiten mit auf den Weg geben:

Ich weiß jetzt,
- dass man Till nicht lange mit einer Plastiktüte alleinlassen kann, ohne dass ein Knoten drin ist, den auch nur er wieder aufmachen kann
- dass Hightech-Profireisehandtücher, die aussehen wie ein dünner Seidenschal, auch eher ein dünner Seidenschal sind als ein Handtuch
- dass man besser keinen Kleber auf so eine Reise mitnehmen sollte, weil man ihn nie braucht und er auslaufen und USB-Sticks zerstören könnte
- dass es nirgendwo so gute Schokolade gibt wie in Deutschland
- dass man es Till viel öfter erlaubt, die Toilette in fremden Gaststätten zu benutzen als mir
- dass 9 Monate Reisen sich sehr lang anfühlen kann
- dass 9 Monate ganz schnell vorbeigehen können
- dass man nie genug argentinische Pasta con crema essen kann
- dass arbeiten jetzt zur Abwechslung auch ganz schön wäre

Hier noch ein Foto von unserem ersten Gemüsedöner von Mustafa mit Resi am Tag unserer Ankunft, den wir wegen der Kälte im Waschsalon essen mussten.


Und wenn wir hier jemandem mit diesem Blog Lust auf Rucksackreisen gemacht haben sollte, dann tut mir das leid. Hier ein Text, der euch die wieder austreibt: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/495046 (den link hab ich übrigens von einem gästebucheintrag von tim und susans homepage www.traumweh.de - eine sehr schicke Seite!)

Freitag, 22. Januar 2010

Ilha Grande (Brasilien)


Wir waren in unseren letzten Tagen auf der Ilha Grande. Einen Abend bevor wir die Fähre nehmen wollten hatten wir noch erfahren, dass es dort und in der Nähe der Insel zum Jahresbeginn mehrere Erdrutsche gegeben hat, bei denen 70 Leute ums Leben gekommen sind. Das versetzt einen natürlich nicht in Urlaubsstimmung. Auf dem Bild sieht man die abgerutschten Hänge in Angra dos Reis, der Hafenstadt, wo die Färe zur Ilha abfährt.

Die Insel war wegen dieser Erdrutsche weniger bevölkert von Brasilianern, die dort im Januar gerne Urlaub machen und viele Hotels waren leer. Aber da die Erdrutsche auf der anderen Seite der Insel passiert sind, hat man sonst davon gar nichts mitbekommen.


Auf der Ilha Grande war bis 1993 ein Hochsicherheitsgefängnis für die gefährlichsten Verbrecher Brasiliens, aus dem häufiger auch Leute ausgebrochen sind und sich dann im Regenwald versteckt haben. Deshalb ist es eher ein relativ neues Reiseziel, es gibt noch viel ursprüngliche Natur und friedliche autofreie Tropenidyllstimmung. Für den Abschluss der Reise haben wir uns ein kleines Bungalow geleistet anstelle des feuchtstickigen Zelts daneben, das die Hälfte gekostet hätte und konnten die letzten Tage am Strand oder in der Hängematte noch sehr genießen.

Samstag, 16. Januar 2010

Iguazu und Paraty (Brasilien)

Wir sind mittlerweile in Brasilien. In der Zwischenzeit waren wir nochmal kurz in Buenos Aires und etwas laenger in Iguazu (beeindruckend grosse Wasserfaelle, viele Schmetterlinge und andere Tiere).



Dort waren wir laenger als geplant, da uns ein boeser Durchfall niedergestreckt hat. Das musste wohl auch nochmal sein auf dieser Reise, die ja schon naechste Woche vorbei ist. Oh Schreck, wo sind die 9 Monate hin! Jetzt bleiben nur noch wenige Tage uebrig um uns ans portugiesisch zu gewoehnen, unsere Taktik bisher ist Spanisch reden und hilflos laecheln, wenn jemand zu uns spricht - verstehen tun wir naemlich nicht so viel. Heute sind wir in Paraty, einem huebschen Hafenort zwischen Rio und Sao Paolo
und morgen fahren wir auf die Ilha Grande, eine Insel. Dort koennen wir hoffentlich nochmal etwas Sonne tanken fuer die letzten Tage.

Montag, 4. Januar 2010

El Calafate & Ushuaia

Vor unserm grandiosen Sylvester haben wir noch El Calafate besucht, ein kleines teures nicht besonders aufregendes Nest, das aber sehr nah am Perito Moreno Gletscher liegt, einem riesigen Binnengletscher, der sich aus den schneebedeckten Hoehen mit erstaunlichem Tempo (ca. 1m pro Tag) den Berg herabwaelzt und schliesslich an einer breiten Front, die 60m hoch ist in zwei Schmelzwasserlagunen abbricht. Als Tourist sitzt man auf einer Aussichtsplattform auf einer Landzunge gegenueber der Gletscherfront, hoert das Aechzen und Krachen der Eismassen, sieht das teils tiefblau leuchtende Eis und wird Zeuge wie kleine und riesige Eisbrocken und -tuerme unter lautem Getoese in die kalten Fluten stuerzen. Sehr beeindruckendes Spektakel und wir hatten auch noch Glueck mit dem Wetter! Ushuaia liegt sehr weit im Sueden, viel naeher an der Antarktis als Suedafrika, Neuseeland was es noch so auf der suedlichen Suedhalbkugel gibt. Und hier ist ziemlich Ende der Welt Stimmung, noch ein bisschen heftiger als in Puerto Natales. Selbst im Hochsommer in dem wir uns ja hier gerade befinden wirkt alles ein bisschen lebensfeindlich und die wenigen Moose und Minibaeume, die man so sieht, sind ganz schoen von Wind und Wetter gebeutelt. Vorgestern gings mit Tim und Susan, zwei Hamburger Weltreisenden, denen wir seit Mendoza immer wieder ueber den Weg laufen und fuenf weiteren deutsch-schweizer-argentinischen Wandergenossen hoch in die Berge Richtung Laguna Esmeralda, einer Gletscherlagune. Die Wanderung war eine grosse Schlammschlacht mit stundenlangem Waten durch die Suempfe unterhalb der Lagune - grosser Spass, wenn man keine Wanderschuhe mehr hat :) Gestern wollten wir uns dann von den Strapazen erholen und haben eine Touritour gebucht. Mit dem Katamaran gings den Beaglechannel entlang, vorbei an sehr putzigen Seeloewen Kormoranen und Pinguinen.
War manchmal ein bisschen ein Kampf mit den andern Touris um die besten Plaetze, aber trotzdem schoen. Auf dem Rueckweg mit dem Bus haben wir sogar noch einen schwimmenden Biber an seiner Burg beobachtet. Es wimmelt hier nur so von Biberdaemmen, -burgen und entsprechend zugerichteten Baeumen. Die Kanadier hatten in den 40er Jahren die tolle Idee 45 Biber aus Kanada herzubringen, um mit ihren Pelzen zu handeln. Pelzhandel hat nicht geklappt, Biberausbuechsung und -vermehrung schon. Jetzt gibts 250 000 und die Feuerlaender sind ein bisschen ueberfordert mit ihnen... Ich bin jetzt uebrigens beruehmt :) Als ich in Buenos Aires war, wurde meine Praktikumschefin im Radio interviewt und weil sie mich grade da hatten haben sie mich gleich mit interviewt. So um Weihnachten war ich dann also all around Argentina auf Sendung. Im letzten Viertel des Programms koennt ihr also die spanischen Ausfuehrung von Til Alpeter ueber sein Sein als Psicologo Infantil in Buenos Aires und die Bedeutung seiner Diplomarbeit fuer die Psychologie dieser Welt hoeren.

Freitag, 1. Januar 2010

Feliz Año Nuevo

.. wuenschen wir euch allen aus Ushuaia, Argentinien. Wir sind hier gestern nach 19 Stunden Busfahrt in 3 verschiedenen Bussen angekommen. Die Strecke war zwar nur etwa 600km lang, wir mussten aber mal wieder nach Chile rein und wieder raus und haben die Magellanstrasse auf der Faehre ueberquert. Eine ziemlich aetzende Fahrt bis zum Ende der Welt. Wir sind jetzt also in Feuerland, in der (fast) suedlichsten Stadt der Welt (oder so).
Das neue Jahr haben wir muede mit Grapefruitsaft und Superpanchos (Hotdogs) vom 24std Kiosk gefeiert und lagen frueh im Bett. Vielleicht sollte man nicht so anstrengende Reisen machen, wenn man noch vorhat zu feiern. Um so frischer sind wir heute aufgestanden und bereit mit den Pinguinen im Regen zu spielen!

Sonntag, 27. Dezember 2009

Torres del Paine (Chile)


Mir tut alles weh: die Fuesse, der Ruecken, die Huefte, die Schultern und der Hals...Ich wuerde diesen Eintrag gerne tapferer beginnen, aber meine Tapferkeit hab ich in den letzten fuenf Tagen, besonders gestern, schon vollstaendig aufgebraucht. Wie Till ja schon angekuendigt hatte, waren wir ueber Weihnachten im Nationalpark Torres del Paine und gestern sind wir wieder in Puerto Natales, dem Ausgangspunkt, angekommen. Es hatte schon verheissungsvoll angefangen. Am 21., ein Tag bevor es losgehen sollte, bin ich humpelnd durch den Supermarkt geschlichen, um Nudeln mit Tomatensosse fuer fuenf Tage einzukaufen. Meine Huefte hat mir naemlich schon da wehgetan, wahrscheinlich hat sie geahnt, was auf sie warten wuerde. Alles fertig gepackt, lagen wir frueh im Bett und haben versucht trotz des Cumbia(sowas wie suedamerikanische Volksmusik)-Konzerts in der Nachbarschaft einzuschlafen. Die Chilenen machen leider immer Party, wenn wir am naechsten Morgen mal frueh aufstehen muessen, oder machen sie vielleicht immer Party? Um 12 war uns das Einschlafen dank Ohrstoepseln auch gelungen und wir bekamen erst spaet mit, dass es von oben auf unser Bett tropfte. Das Wasser kam vom Badezimmer ueber uns, konnte gestoppt werden, das Bett getrocknet, aber der Schlaf kam natuerlich nicht so leicht zurueck. Also haben wir die Wanderung, die wegen ihrer Form auch das "W" genannt wird, etwas muede begonnen. Ich musste frueh feststellen, dass ich oefter von anderen Wanderern ueberholt werde, als dass ich selber ueberhole. Besonders auffallend sind die 5 bis 15 Personen grossen Gruppen von Israelis, die gerade ihren dreijaehrigen (oder fuer Maedchen zweijaehrigen) Militaerdienst beendet haben und durch den Park duesen. Dabei gucken sie auch noch ganz boese. Die Umgewoehnung von Soldat zu Tourist faellt ihnen scheinbar etwas schwer. Ausserhalb dieser Trupps haben wir allerdings auch echt nette Israelis kennengelernt, deren Militaerdienst so lange zurueckliegt, dass sie sich wieder menschlicher benehmen.
Obwohl wir in den ersten Tagen vergleichsweise kurze Etappen gelaufen sind, waren wir trotzdem jeden Abend sehr erschoepft. Aber wie gesagt ich blieb tapfer und meine Huefte hat mir dank der geliehenen Wanderstoecke auch nicht so grosse Probleme gemacht wie erwartet. Und Till blieb geduldig und wartete immer wieder auf mich. Wie man an den Fotos sieht, ist das Wetter dort total wechselhaft. Innerhalb von einer Stunde erlebt man Sonnenschein, Regen und Sturm (deshalb uebrigens mein schickes Heidituch) und die Temperaturen schwanken zwischen 3 bis 15 Grad. Wir hatten zum Glueck relativ viel Sonnenschein und relativ wenig starken Regen. Die Highlights des "W"s sind der Gletscher Grey,ein paar tuerkise Lagunen,
das Valle Frances,
los Cuernos (wie Hoerner geformte Felsen) ...und die Torres del Paine (turmaehnliche Granitformationen). Von letzteren gibt es leider keine Fotos. Die haben wir trotz unglaublichen Anstrengungen am letzten Tag (wir waren oben am Aussichtspunkt) wegen Schnee und Nebel nicht gesehen. Hier der Beweis.

Ach ja und zwischendurch war ja auch noch Weihnachten. Am 24. wollten wir einmal nicht zelten und haben uns je ein Bett im Schlafsaal einer Herberge geleistet. Mitten im Nationalpark stehen da immer mal wieder sehr gemuetliche, kleine Holzhaeuschen mit warmen Duschen, Toiletten und Elektrizitaet, die ueber Pferde oder so mit Lebensmitteln versorgt werden und in denen man endlich mal wieder vom Wind geschuetzt ist. Wenn man da rein will, muss man draussen seine Schuhe ausziehen, was schicksalhafte Konsequenzen fuer Till haben sollte. Dort gab es ein Weihnachtsessen, dass wir an der Seite von netten Hollaendern, Schweizern und Israelis verbracht haben. Die einzige Enttaeuschung war der Nachtisch: Dosenobst. Weihnachten ohne Trifle, nicht mal Tiramisu, nicht mal Schokoladenpudding. Einen weihnachtlichen Moment hatte ich dann doch noch als Etienne aus Holland Elvis Presleys Silent Night ueber sein i-phone abgespielt hat. Nach einer erholsamen Nacht im richtigen Bett wollten wir am naechsten Tag wieder starten, als Till feststellen musste, dass seine Wanderschuhe nicht mehr vor der Tuer lagen. Statt Geschenke reinzutun, muss der Weihnachtsmann die sich einfach mitgenommen haben. Da hatte Till also keine Wanderschuhe mehr. Er hatte auch keine anderen Schuhe und fuer einen Moment fuehlten wir uns wie gefangen im Nationalpark, auf Socken kommt man da naemlich nicht weit. Zum Glueck war einer von den Jungs, die in der Herberge arbeiten, bereit ihm seine Skaterschuhe zu verkaufen. Von da an ist Till also in diesen Schuhen die Berge hoch und runter geslidet und wir haben alle Fuesse kontrolliert, die in den folgenden Tagen so an uns vorbeigelaufen sind, leider ohne Erfolg.
Aber er hat es auch ohne Wanderschuhe super gemeistert und wir sind heil mit Muskelkater wieder zurueck. Wir haben heute vor, nicht viel mehr zu machen als Schokolade zu essen und Fernsehen zu gucken, wie sich das fuer die Tage nach Weihnachten gehoert. Ausserdem muss ich meinen Husten auskurieren, den ich mir in den kalten Naechten im Zelt eingefangen habe. Morgen fahren wir mal wieder ueber die Grenze nach Argentinien, und zwar nach El Calafate. Ich hoffe, ihr hattet alle ein schoenes Fest, wir haben viel an euch gedacht!

Von Puerto Montt nach Puerto Natales mit dem Schiff (Chile)


Nach den ganzen sportlichen Betaetigungen in Bariloche gings nach Puerto Montt, wo wir die Navimag-Faehre bestiegen, um uns vier Tage lang auf dem Weg nach Sueden durch die suedchilenische Fjordlandschaft von den Strapazen zu erholen.


Waehrend es in Bariloche noch von Horden junger Israelis wimmelte, die grade ihren Militaerdienst beendet haben und dann in Scharen in die Welt hinaus aufbrechen, waren wir auf dem Schiff von einem etwas aelteren und wohlhabenderen Publikum umgeben. Es wimmelte nur so von Deutschen und wenn man beim ersten Deckausflug den Diskussionen der schwaebischen Grossfamilie beiwohnen darf, kommt fast ein bisschen Heimatgefuehl auf.
Nette Ueberaschung beim Schiff besteigen: wir hatten die Viererkabine fuer uns (das ist normalerweise richtig teuer, Schiff war aber eben nicht ausgebucht).

Auf dem Schiff hatten wir eine ziemlich faule Zeit, gibt ja nicht so viel zu tun ausser lesen, Schach spielen, Pisco Sour im 'Pub' trinken, Minivortraege der Besatzung auf lustigem Englisch ueber Flora, Fauna und Gletscher anhoeren und eben vom Deck aus die Landschaft und Tierwelt an sich vorbeiziehen lassen (Albatrosse, Moewen und sogar einen Delphin und eine kleine Robbe in der Bugwelle haben wir gesehen).

Das Essen war lecker, reichhaltig und immer ein Event (aus Mangel an anderen Events). 12 Stunden lang gings raus aus den Fjorden auf den offenen Pazifik, wo der Wind ein bisschen schaerfer, der Seegang ein bisschen rauher, die Fahrt ein wenig schaukeliger, das Abendessen etwas spaerlicher besucht und die See mit den Mageninhalten von manchen Mitreisenden beglueckt wurde.

Wir passierten ein rostiges Schiffswrack, das ein Kapitaen in den 70ern vergeblich versucht hat am einzigen Fels weit und breit zu versenken, um die Versicherungssumme zu kassieren.

Wir hatten ausserdem ein kurzen Stopp in Puerto Eden einem kleinen Fischerdorf aus bunten Haeuschen mitten im Nirgendwo und zuletzt am Gletscher Pio XI, der an dieser Stelle eine 5km breite Gletscherzunge ins Meer schiebt.

In der letzten Nacht gabs noch die 'Party' mit professionellem Bingo, Live-Musik mit Keyboardbegleitung von einem der chilenischen Crewmitgliedern, tanzenden und strippenden betrunkenen Hollaendern als Highlight des Abends.
Bei der Ankunft in Puerto Natale kam schon ein bisschen Ende-der-Welt-Stimmung auf: Rauher Wind, schneebedeckte Berge, kaum Baeume - alles wirkte ein bisschen so, also haette es das Leben hier selbst in der warmen Jahreszeit nicht so leicht, Wind und Wetter zu trotzen.